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Umwelt
Nachhaltigkeit braucht Wirtschaft und Gesellschaft

Der Klimawandel gehört zu den grössten Herausforderungen der Gegenwart. Deshalb ist die Umwelt- und Klimapolitik eine der Prioritäten der FDP auf nationaler, kantonaler und städtischer Ebene. Dies nicht erst seit gestern: Die Zürcher FDP hat etwa entscheidend zum Aufbau des ZVV und damit zur Förderung des ÖV in der Region Zürich sowie zur Ökologisierung des EWZ beigetragen.

Liberale Umweltpolitik bedeutet: Innovationsförderung, Kostenwahrheit und Anreize. Verbote nur in Ausnahmefällen. Nur ein Miteinander von Wirtschaft, Gesellschaft und Staat erlaubt uns, schnell genug vorwärtszukommen und dabei alle mitzunehmen.

Wir Freisinnigen denken weiter und handeln. Wir lassen es nicht bei der Definition von Zielen bewenden, sondern wir setzen auf konkrete Massnahmen zur Emissionsreduktion, welche sich an ihren Kosten und ihrem Nutzen messen lassen. In diesem Sinne haben wir im April 2019 in der Stadt Zürich ein ganzes Vorstosspaket zur Dekarbonisierung eingereicht und uns im Frühling 2021 für ein Netto-Null-Ziel bis 2040 bei den Treibhausgasemissionen ausgesprochen.

Forderungen

Es braucht ein grundsätzliches Umdenken in der städtischen Verwaltung, um das Netto-Null-Ziel zu erreichen. Deshalb haben wir uns folgende Schwerpunkte für die Legislatur 2022-2026 vorgenommen:

  • Umweltschutz von bürokratischen Fesseln befreien: Bewilligungsverfahren bei Wärmepumpen, Solaranlagen und Energiesparmassnahmen radikal vereinfachen.
  • Förderung von alternativer Mobilität unterstützen: Vermehrte Nutzung von synthetischen Treibstoffen. Elektromobilität weiter ausbauen.
  • Vorbildwirkung der Stadt bei der öffentlichen Beschaffung umsetzen: Nachhaltigkeitskriterien bei öffentlicher Beschaffung konsequent anwenden.
  • Elektromobilität weiter ausbauen: Die Stadt Zürich verschläft das Elektroauto, wie der Tages-Anzeiger im Sommer 2020 zurecht schrieb. Es braucht einen Push, zum Beispiel durch Ladestationen in der blauen Zone, und Anreize bei der Umsetzung von Ladestationen von Privaten. Denn nicht das Auto ist das Problem, sondern die Emissionen.
  • Die Biodiversität in die Stadt zurückbringen: Mit diversen Massnahmen wird privates Engagement sichtbar gemacht und gefördert.
  • Recycling einfach machen – und geschlossene Kreisläufe fördern: Flächendeckender Ausbau von Recycling-Stationen (SBB-4-Eimer-System) in Kooperation mit privaten Anbietern.
  • Zürich als Hub für innovativen Klimaschutz positionieren: Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft im Bereich Klima und Ökologie fördern und die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes zum Wohle aller nutzen.
  • Technologie-Offenheit bewahren und neue Technologien zulassen.
  • Verdichtet bauen – und damit Ressourcen schonen.

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