Sicherheitspolitische Standortbestimmung klares Bekenntnis für ein sicheres Zürich!
Veröffentlicht am 18.09.2025 von Matteo Baschera, Vorstand FDP 11

Am Dienstag, 16. September 2025 lud die FDP Kreis 11 zur sicherheitspolitischen Standortbestimmung ein. Ein gemischtes Publikum mit Vertretern aus verschiedenen Kreisen, Wissenschaft sowie Verwaltung traf sich, um gemeinsam über die Frage zu diskutieren: Wie steht es um die aktuelle sicherheitspolitische Situation im Kanton Zürich – und in der Schweiz?
Die Beiträge von Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr, Historiker Prof. Kijan Espahangizi sowie Thomas Hofstetter, Gemeinderat und Kantonspolizist, machten deutlich: Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit.
Sicherheit ist das Fundament
Nach der Begrüssung durch Stadtparteipräsident Përparim Avdili eröffnete Thomas Hofstetter den Abend mit klaren Worten: „Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit, keine stabile Wirtschaft und kein Vertrauen in den öffentlichen Raum.“ Er schilderte eindrücklich, dass steigende Delikte und neue Bedrohungen – insbesondere im Bereich der Cyberkriminalität – das Fundament unseres Zusammenlebens unter Druck setzen. Besonders kritisierte er die Prioritätensetzung im Zürcher Gemeinderat: „So wurden 100'000 Franken für Taser aus dem Budget gestrichen – während fast jeden Mittwochabend Millionen für andere Projekte gesprochen werden.“ Hofstetter machte klar: Dieses Klima schwächt die Polizei – und damit die Sicherheit unserer Stadt.
Regierungsrat Fehr – Polizei stärken statt schwächen
In seinem Referat legte Mario Fehr dar, wie es um die Sicherheitslage im Kanton Zürich steht. Sein Fazit: Zürich ist zwar ein sicherer Kanton – aber nur, solange die Politik die Polizei klar unterstützt. „Wenn man nicht hinsteht für das Polizeicorps, wird man es verlieren.“ Mario Fehr machte auf den akuten Personalmangel aufmerksam: Jeder sechste Polizist fehlt im Ordnungsdienst. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch neue Deliktsfelder wie Cybercrime oder transnationale Kriminalität.
Trotz teils polizeikritischem Klima betonte er, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei hoch sei – deutlich höher als in die Politik. Doch Vertrauen braucht Rückhalt: Die Polizei muss modern ausgerüstet sein und über genügend Fachkräfte verfügen. Seine Botschaft war eindeutig: Sicherheit kostet – Unsicherheit kostet mehr.
Migration: Ehrlich debattieren
Historiker Kijan Espahangizi beleuchtete die Frage der Sicherheit aus wissenschaftlicher Sicht, indem er die historische Entwicklung der Migration aufzeigte. Er erinnerte daran, dass Einwanderung die Schweiz seit Jahrzehnten geprägt und verändert hat. Gleichzeitig löst Migration auch Ängste und Verunsicherung aus: „Migration ist ein zentrales Thema unserer Zeit.“ Er warnte vor einer „Dauer-Empörungsmaschine“, in der politische Debatten häufig zu Ersatzhandlungen werden. Stattdessen brauche es eine ehrliche und faktenbasierte Auseinandersetzung – über quantitative wie qualitative Aspekte. Nur so könne die Schweiz ihre Stärke als moderne Leistungsgesellschaft bewahren.
Junge Stimme mit klarem Profil
Den Schlusspunkt setzte Mikhail Shalaev, Vizepräsident FDP Kreis 11. Er sprach aus Sicht der jungen Generation und betonte, wie wichtig eine starke Sicherheitskultur für die Zukunft sei. Vertrauen in die Sicherheitsorgane ist die Grundlage dafür, dass junge Menschen auch in Zukunft in einem stabilen, freien Umfeld leben können.
Der Abend zeigte deutlich: Sicherheitspolitik betrifft uns alle – und sie braucht Mut zur klaren Haltung.
✅ Wir setzen uns ein für zeigemäss augerüstete Polizeicorps.
✅ Wir fordern konsequentes verhindern von rechtsfreien Räumen
✅ Wir fordern eine ehrliche Migrationspolitik statt ideologischer Blockaden.
Für ein sicheres Zürich - Für unsere Zukunft.