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Triemli-Areal: Eine Umnutzung mit enormem Potential

Veröffentlicht am 27.09.2020 von

Mélissa Dufournet, Gemeinderätin FDP Kreis 3

Auf dem Areal des Stadtspitals Triemli müssen per Ende 2022 die drei alten Personalhäuser abgerissen und die Maternité saniert werden. Dies ermöglicht eine Umnutzung, die sowohl der medizinischen Versorgung in der Stadt Zürich, den Quartierbewohnern wie auch den Staatsfinanzen zugutekommt.

Gemeinsam mit FDP-Gemeinderatskollege Raphaël Tschanz (ebenfalls Wahlkreis 3, Wiedikon) fordern wir daher den Stadtrat mit einem Postulat auf, künftige Nutzungsmöglichkeiten zu prüfen:

1. Gesundheitscluster Triemli Areal

Auf dem freiwerdenden Areal soll ein Gesundheitscluster geschaffen werden. So ist zu prüfen, welche Angebote ergänzend zu den Leistungen der Stadtspitäler Triemli und Waid geschaffen werden. Zu prüfen sind Gesundheitszentren mit Praxen wie Hausarztmedizin, Chiropraktik, Physiotherapie, TCM, Ernährungsberatung oder anderen medizinischen Leistungen. Mit einem Spitex-Stützpunkt auf dem Areal können die Bewohnerinnen und Bewohner wohnortsnah pflegerisch unterstützt werden.

2. Patientenhotel

Zu prüfen ist ebenfalls ein Patientenhotel für diejenigen Patientinnen und Patienten, die eine ambulante Operation oder medizinische Intervention am Stadtspital Waid und Triemli durchführen lassen müssen und nicht mehr akut spitalbedürftig sind, aber dennoch eine gewisse medizinische Überwachung und Betreuung brauchen. Das Patientenhotel erbringt Dienstleistungen in der Pflege, der Beherbergung und der Gastronomie. Mögliche Patientengruppen sind alleinlebende Personen, ältere Menschen, deren Umfeld die Pflege und Sorge nicht wahrnehmen kann oder Frauen vor oder nach der Geburt. Das Patientenhotel würde auch der Beherbergung externer Gäste, vor allem der Angehörigen von Patientinnen und Patienten, offenstehen.

3. Wohneinheiten für ältere Menschen

Zu prüfen sind auch Wohneinheiten für ältere Menschen. Diese Angebote sollten sich eng an der Altersstrategie 2035 der Stadt Zürich orientieren und Unterstützung, Betreuung und Pflege bieten. Die Nähe zum Akutspital, zum Spitex-Stützpunkt und den Angeboten des Gesundheitsclusters bieten dazu ein ideales Umfeld.

4. Begegnungsort im Triemli-Quartier

Die Arealumnutzung soll aber auch ein Begegnungsort für das stark wachsende Triemli-Quartier sein. So ist ein Begegnungspark für Kinder, Familien und ältere Menschen mit einem kleinen Café oder anderen kulturellen Einrichtungen zu prüfen.

 

Die Umnutzung auf dem Areal des Stadtspitals Triemli sollen dem Quartierleben wie auch der medizinischen Versorgung der Zürcher Bevölkerung von Nutzen sein und die bestehenden Angebote des Stadtspitals Triemli und Waid komplementär ergänzen. Durch die Schaffung eines Gesundheitsclusters würde eine regionale Ballung von medizinischen Leistungen den Medizinstandort Zürich und damit auch die Stadtspitäler stärken. Aufgrund der verschiedenen Angebote auf dem Areal können Synergien optimal genutzt und ein Mehrwert für die Bevölkerung und Unternehmen geschaffen werden. Sodann werden durch Mieteinnahmen oder der Abgabe des Areals im Baurecht die Staatsfinanzen entlastet.

 

Vgl. auch: Medienmitteilung vom 24. September 2020