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Die Zukunft der Rathausbrücke: Zahlen oder Schwimmen?

Veröffentlicht am 02.10.2025 von

Martina Zürcher-Böni, Gemeinderätin FDP 10

Die Stimmberechtigten haben am 24. November 2024 einem Kredit von 58 Millionen Franken für den Bau einer neuen Rathausbrücke genehmigt. Am 27. August 2025 teilte das Tiefbauamt mit, dass es einen Zusatzkredit in der Höhe von 18.6 Millionen Franken braucht, weil die Offerten über die Submission deutlich teurer sind als jene im 2023 erarbeiteten Kostenvoranschlag. Dieser Zusatzkredit wurde am 1. Oktober 2025 im Gemeinderat beraten.

Eine Sanierung der bestehenden Rathausbrücke (im Volksmund «Gemüsebrücke») ist mit den Hochwasservorgaben des Kantons nicht zu vereinbaren, sie hat einen zu kleinen Durchfluss, da die Rathausbrücke ist viel kürzer ist als die Rudolf-Brun-, die Quai- oder die Münsterbrücke, weil die Limmat beim Rathaus am schmalsten ist. Die wasserrechtliche Konzession des Kantons Zürich für die aktuelle Brücke läuft auch im Jahr 2028 aus. Das heisst, im schlimmsten Fall hätte man dann gar keine Brücke mehr, respektive keine konzessionierte Brücke mehr. Somit stehen wir vor der Frage: «Zahlen oder Schwimmen»? Weiter stellen wir fest, dass die Krankheit, dass alle grösseren Bauprojekte viel teurer werden als ursprünglich budgetiert, scheinbar ansteckend ist: Nach dem Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) ist nun auch die Tiefbauvorsteherin Simone Brander (SP) daran erkrankt.

Aber zurück zur Frage «Zahlen oder Schwimmen»: Die FDP-Gemeinderatsfraktion hat sich mit diesem Geschäft schwergetan, hat sich aber hinsichtlich der kalten Jahreszeit zähneknirschend für «Zahlen» entschieden.

 

HIER geht's zum Geschäft im Gemeinderat 

Kategorie Gemeinderat

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