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Gastro- und Detailhandelsbranche leiden unter unkoordinierten COVID-Kontrollen

Veröffentlicht am 11.11.2020 von

Martin Bürki, Gemeinderat Kreise 1+2

 

Die Gastro- und Detailhandelsbranche zurzeit stark unter der zweiten Covid-Welle. Aber damit nicht genug. Nun machen die Stadt und der Kanton den Betrieben zusätzlich das Leben schwer mit unzähligen zusätzlichen Kontrollen.

Klar, die Einhaltung der Covid-Richtlinien ist wichtig und es ist auch klar, dass Kontrollen erfolgen sollen, um die Umsetzung zu prüfen. Aber dann bitte mit klaren Regeln und koordiniert. Aktuell führen die folgenden Stellen Kontrollen im Gastro- und Detailhandelsgewerbe durch:

  • Kanton Zürich, Volkswirtschaftsdirektion, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Arbeitsinspektorat
  • Kanton Zürich, Kantonspolizei
  • Stadt Zürich, Stadtpolizei, Kommissariat Wirtschaftspolizei
  • Stadt Zürich, Umwelt und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ)

Es gibt Betriebe die 3 Mal pro Tag von einem unterschiedlichen Kontrollteam besucht werden. Es wird das gleiche kontrolliert aber anders beurteilt. Bei der ersten Kontrolle ist alles ok. Bei der zweiten Kontrolle 2 Stunden später von einer anderen Abteilung wird für das Gleiche eine Busse verhängt oder angedroht.

Ein grosser Streitpunkt scheint die Messung des Abstandes bei den Gastrobetrieben zu sein. Laut Bund soll die Distanz von Gast zu Gast mind. 1.5 Meter betragen. Bei den Kontrollen wird aber nicht der Gästeabstand, sondern der Tischabstand gemessen, da dies wohl einfach zu kontrollieren ist. Wird auf den Tischabstand fokussiert reduziert dies die Kapazität der Restaurants erheblich.

Die FDP hat darum eine dringende schriftliche Anfrage eingereicht, um von der Stadt zu erfahren was sie tut, um solch unkoordinierte Kontrolle zu verhindern und wie sie klare Vorgaben und Richtlinien festlegt.

Wir verlangen, dass die Stadt diese Missstände so schnell wie möglich angeht und dafür sorgt, dass die Betriebe nicht unnötig belastet werden.