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Smart-City – SP, Grüne und AL wollen die moderne Stadt auf die lange Bank schieben.

Veröffentlicht am 19.05.2020 von

Elisabeth Schoch, Gemeinderätin FDP Kreis 4&5

Die rot-rot-grünen Parteien und allen voran die SP-Stadtpräsidentin mit ihren Mitarbeitenden wollen bei Smart City an vorderster Front dabei sein. Doch wenn es um Konkretes geht, stehen sie auf die Bremse. 

 

Vorstösse zu Smart City

Am 13. Mai 2020 beantragte die FDP für drei Vorstösse die Dringlichkeit. Bei den drei Vorstössen ging es um Themen, welche uns in der Corona-Krise und dem Lockdown schmerzten und aufzeigten, wie weit weg die Stadt Zürich von einer digitalen Stadt, einer Smart City, ist:

  • die schrittweise Umsetzung einer „Smart School» Strategie» für die Schulen der Stadt Zürich,
  • die Digitalisierung der obligatorischen Lehrmittel der Zürcher Volksschule,
  • die elektronische und mobile Abwicklung aller Geschäfte mit der Verwaltung.

 

Die Privatwirtschaft geht mit gutem Vorbild voran

Während des Corona-Lockdowns kamen die Volksschulen an den Rand ihrer Möglichkeiten. Ganz viele Lehrpersonen mussten enorm improvisieren, damit der Schulstoff auch im Home-Schooling einigermassen bearbeitet werden konnte, weil die obligatorischen und alternativ-obligatorischen Lehrmittel auch im Jahr 2020 digital nicht zur Verfügung stehen. Während der Klett und Balmer Verlag, mit dem in einigen Schweizer Kantonen bereits zugelassenen Mathematiklehrmittel reagiert hat, zeigte der Zürcher Lehrmittelverlag keine Bemühungen in diese Richtung. Für eine Stadt Zürich ist das doch eher ein Armutszeugnis. Gleiches gilt auch für die digitale Abwicklung der behördlichen Geschäfte. All dies wurde während des Lockdowns sichtbar. Wir von der FDP sind der Meinung, dass hier enormer Handlungsbedarf besteht. Am Beispiel der Privatwirtschaft, welche in den meisten Bereichen im weltweiten Wettbewerb steht, kann aufgezeigt werden, dass es auch anders geht. Um nicht ins Hintertreffen zu geraten ist sie darauf angewiesen ganz vorne mitzumischen und schafft dies auch. Dies sieht man beispielsweise am Cyber Valley in Zug, welches dem Silicon Valley in den USA nachempfunden ist. Die Schweiz ist hier an vorderster Front mit dabei und stellt international einen Leuchtturm dar. Ein anderes Beispiel ist die ETH, welche nach eigenen Angaben eine weltweit führende Rolle in der digitalen Transformation einnimmt.

 

Dornröschenschlaf bei der Stadt Zürich

Anders die Stadtzürcher Behörden, welche sich mit Technologien aus dem letzten Jahrhundert, nämlich Papier und Bleistift, zufriedengeben. Dabei will die Stadt Zürich doch überall an vorderster Front mitmischen, was von rot-rot-grüner Seite im Stadtrat regelmässig betont wird. Während andere Länder die Digitalisierung an die Spitze der Agenda für Bildung setzen, scheint unsere Verwaltung im Dornröschenschlaf zu verweilen. Statt einer griffigen Strategie zur Smart City, bleibt man lieber bei unkoordinierten, schönen Konzepten, netten Kreativ-Veranstaltungen und vor allem guten Public Relations. Wenn daher in der Corona Krise zum Vorschein kommt, wie sehr unsere Verwaltung im Hintertreffen ist, fordern wir von der FDP die Verwaltung auf, dies doch jetzt mit Dringlichkeit in Angriff zu nehmen. Aber ausgerechnet SP, Grüne und AL outen sich als innovationsfeindlich und setzen sich für den gemütlichen Weg der langsam mahlenden Parlaments- und Verwaltungsvorgänge ein und versenken unsere Dringlichkeitserklärung.

 

Da muss man die Frage nach der Motivation für die Liebe zur Langsamkeit stellen! Ist es

  • die Angst vor Innovation und Entwicklung? 
  • die Angst vor der Digitalisierung?
  • oder gar die Angst vor der Sichtbarkeit der eigenen Unterlassungen? 

Oder ist es ganz einfach das „not invented here“-Syndrom, nach welchem es einfach nicht gut genug ist, sofern es aus einer anderen Feder kommt? 

 

Wir von der FDP werden weiter fordern, dass sich die Stadt Zürich digital nicht abhängen lässt und ihre gute Wettbewerbsposition nicht einfach aufgibt. Wir stehen ein für Innovation und Zukunftsfähigkeit. Wir wollen uns nicht vom Rest der Welt abhängen lassen.