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Pfingstweidpark-Besetzung: Eine Party auf Kosten der anderen

Veröffentlicht am 16.06.2019 von

Elisabeth Schoch, Gemeinderätin FDP Kreise 4+5

Am 24. – 26. Mai 2019 fand auf dem Pfingstweidpark eine Besetzung mit Party bis in die frühen Morgenstunden statt. Die Besetzer wollten ein Zeichen gegen das Asylgesetz setzen, welches mit hoher Zustimmung des Stimmvolkes verabschiedet wurde. Der Stadtrat der Stadt Zürich war nicht willens, das Areal zu räumen und die Anwohnenden vor nächtlicher Ruhestörung adäquat zu schützen. Mit weitreichenden Folgen: Nicht nur, konnten die Anwohner in beiden Nächten keine Ruhe erfahren. Sieben Mitarbeitende der Stadt mussten am Abend und am Folgetag das Areal räumen – dies obwohl die Stadt in der Medienmitteilung von einem «grundsätzlich sauberen Zustand» sprach. Insgesamt wurden 2.5 Tonnen Sperrgut und Abfall entsorgt. Zudem wurde der ganze Park mit Parolen voll gesprayt, die ihresgleichen suchen und deren Entfernung wahrscheinlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen wird.

Heute reichte ich eine Schriftliche Anfrage ein. Ist es richtig, dass Querulanten in der Stadt Zürich eine Bevorzugung geniessen, sich um jede Verantwortung stiehlt und für ihr Tun keine Verantwortung übernehmen müssen? Während ehrliche Bürger ein Spiessrutenlaufen in Form von Bewilligungen und Konzepten durchlaufen und letztlich die Verantwortung übernehmen müssen? Wir sind gespannt, mit welchen Argumenten der Stadtrat erklärt, warum vor dem Gesetz nicht alle gleichbehandelt werden und warum illegale Partys inkl. Getränkeverkauf ohne Bewilligungen, Sicherheits-, Hygiene und andere Konzepte, sowie Abgaben und Steuern geduldet werden.