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Die Herausforderungen der noch unbekannten Zukunft packen - die Schule im Wandel

Veröffentlicht am 27.01.2021 von

Lukas Walther, Kandidat Präsident Kreisschulbehörde Zürich-Letzi

Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie schnell sich Situationen und Rahmenbedingungen ändern und immer wieder ändern können. Noch im Frühjahr waren Stimmen zu hören, dass im Sommer alles vorbei sein und das Leben wie gewohnt weitergehen würde. Leider ist das nicht eingetroffen, und das restliche Jahr blieb eine Herausforderung für alle. Heute stehen wir wie anfangs März 2020 am Punkt eines Lockdown und die Frage von Schulschliessungen steht wieder im Raum. Seit dem letzten Lockdown haben wir neben allen Einschränkungen auch viel gelernt.

"Bereit sein für eine unbekannte Zukunft"

Dies muss das Ziel sein, auf welches unsere Kinder in unserer Volksschule vorbereitet werden sollen. Damit sie schnell und adäquat veränderte Situationen annehmen, reagieren und entscheiden können.  Aber auch etwas versuchen, scheitern, wieder aufstehen und auf eine andere Art versuchen, das Ziel zu erreichen.

Die Zeit des Fernunterrichts oder des Homeoffice ist noch nicht lange her, beziehungsweise dauert zum Teil weiter an. Viele Branchen und auch die Schule hätten wohl vor zwei Jahren nie gedacht, dass ein verordneter Lockdown eine solche Lösung erfordert. Homeoffice und Homeschooling sind nun keine Fremdwörter mehr – Die Erfahrungen und somit die Vor- und Nachteile sind jetzt allen mehr oder minder bekannt. Und so sind auch die Schulen bereits heute daran, die Methoden und Erkenntnisse aus dem Fernunterricht für den individuellen Unterricht aufzubereiten, welcher auch nach einer Pandemie eingesetzt werden können.

Doch auch in der Organisation der Schule hat sich einiges bewegt. Prozesse, Abläufe wurden teilweise hinterfragt, geklärt und neu definiert. Die Art der Zusammenarbeit hat sich geändert. Die Beurteilung, ob diese Entwicklung zum Guten erfolgt ist, kann derzeit noch nicht beantwortet werden und muss laufend überprüft werden.

Diese Herausforderung, die Pandemie, sind wir nun am Lösen. Viele weitere und zum Teil auch unbekannte Herausforderungen werden erst noch auf uns zukommen. Auf die bekannten müssen wir uns einstellen und diese dann proaktiv angehen, konstruktive und kreative Lösungen suchen und diese dann auch umsetzten. Dies bedingt eine Haltung. Genau diese Haltung, offen zu sein, etwas zu versuchen, scheitern zu dürfen, müssen wir alle wieder lernen und in unser Leben einbauen. Sie helfen uns, als Gesellschaft weiter zu kommen und bereit zu sein für veränderte Situationen und eine unbekannte Zukunft.

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