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Gemeinnütziger Wohnraum für Menschen ab 70 Jahren - gesichert dank FDP Parlamentarier

Veröffentlicht am 03.01.2019 von Elisabeth Schoch

Am 6. Juni 2018 haben wir, Elisabeth Schoch und Albert Leiser (beide FDP), mittels Motion gefordert, dass vermehrt gemeinnütziger Wohnraum für Menschen über 70 geschaffen wird und auch sichergestellt wird, dass diese Wohnungen an diese Menschen vermietet werden.

Der Stadtrat will die Motion als Postulat annehmen, was uns erfreut. Gleichzeitig weist der Stadtrat darauf hin, dass bereits heute anteilsmässig genügend Personen dieser Gruppe in gemeinnützigen Wohnungen wohnen. Den Motionären ist es aber ein Anliegen, dass hierauf verstärkt ein Augenmerk gelegt wird und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Gerade jene Genossenschafts-Siedlungen und gemeinnützigen Wohnungen, die von älteren Personen bewohnt werden, sind in die Jahre gekommen. Sie entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard und auch nicht den ökologischen Bedingungen. Sie müssen total saniert oder erneuert werden. Dies führt dazu, dass vermehrt ältere Personen auf dem überhitzten Wohnungsmarkt eine Wohnung suchen müssen.
  2. In diesem überhitzten Wohnungsmarkt haben die über 70jährigen jedoch kaum eine Chancen. Viel eher werden die Wohnungen an Jüngere vergeben, in der Erwartung, dass dadurch weniger Wechsel erfolgen wird. Den älteren Menschen bleibt oft nur noch übrig, unfreiwillig in ein Altersheim einzuziehen und damit ihre Selbständigkeit massiv einschränken zu lassen.
  3. Weiter müssen wir davon ausgehen, dass in Zukunft der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung stark wachsen wird. Man geht davon aus, dass sich der Anteil dieser Bevölkerung bis 2035 mehr als verdoppeln wird. Somit müssen nicht nur die Wohnungen ersetzt werden, welche heute schon von über 70jährigen bewohnt werden, sondern in gleichem Ausmass weitere Wohnungen geschaffen werden.

Wir begrüssen daher die Mitteilung des Stadtrats vom 20. Dezember 2018 wonach die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich mit 11.8 Mio. Franken weiter alimentiert wird. Damit zeigt der Stadtrat, dass er die Motion von Elisabeth Schoch und Albert Leiser ernst nimmt und bereits heute erste Massnahmen ergreift für die Sicherung von gemeinnützigen Wohnungen für ältere Menschen.