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Berner Unternehmen werden bei der Schneeräumung bevorzugt

Veröffentlicht am 03.02.2021 von

Roger Suter, Präsident FDP Kreis 4/5

Was haben die die Farbe „Weiss“ „Rot“ „Grün“ und „Violett“ gemeinsam? Farbpsychologisch auf den ersten Blick gar nichts, den sie verhalten sich nicht komplementär (ausser Rot-Grün) bilden keinen Farbkontrast (nach Ittens Lehre) und sind nicht mal Bunttöne (Weiss ist kein Buntton).

Politisch jedoch stehen die Bunttöne weiss gegenüber. So wurde der weissen Pracht, welche wir in den letzten Woche bestaunen konnten, den Garaus gemacht. Ob zu schnell oder zu langsam - lassen wir dahingestellt.

Es ist klar, dass solche Schneemassen nicht alljährlich sind. Und genau da beginnt die Krux.

Bis vor einiger Zeit waren Stadtzürcher Garten(bau)- und Hauswarts-Unternehmer dazu verpflichtet, sich bei Schnellfall „bereit“ zu halten, um ihre Reviere zu räumen. So war bsp. Gärtnerei XY für den Bereich von „A-B“ verantwortlich, der Hauswart YZ für den Bereich „Z“. Jeder kannte seine Aufgabe, die Stadt vergab ihre Aufträge bei Not an das heimische Gewerbe.

Was war aber jetzt? Unternehmer von Bern wurden zum Schneeräumen beauftragt!

Bei Nachfrage hiess es, dass „keine örtlichen Unternehmungen in so kurzer Zeit die erforderte Leistung hätten erbringen können“.

Es wurde nicht mal gefragt! Ich verstehe den Unmut unseres Gewerbes voll und ganz. Als liberaler Mensch stehe ich natürlich zum Wettbewerb, ich begrüsse ebenso dass meine Steuern nicht verschleudert werden. Ich verstehe aber nicht, dass ortsansässige Unternehmer nicht angefragt wurden. Selbst wenn sie ein paar Rappen teurer gewesen wären, so hätte die Stadt Zürich ein Zeichen setzen und sich für das örtliche Gewerbe stark machen können.

Diese Chance wurde leider verpasst und zeigte mal wieder schonungslos, welches geistiges Kind unsere Regierung besitzt.

Zürich, bitte lernen - dass kannst du besser!

Aber wie bringe ich jetzt Harmonie in mein Farbchaos? Wir bilden ein tretadisches Farbschema in dem wir viel „Blau“ hinzufügen. Aus der Farbenlehre nach Ostwald: Das tetradische Farbschema wirkt eher offen, befreiend, aber trotzdem bunt und lebendig.

So stelle ich mir mein Zürich vor.

Kategorie Wirtschaft

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