Du willst Dich entfalten?
Du willst Dich entfalten?
Dann wähle FDP!

Vernunft und Nebeneinander, statt purer Ideologie – auch bei den Velostreifen!

Veröffentlicht am 30.12.2019 von

Martina Zürcher-Böni, Gemeinderätin FDP 10

Das Thema Velostreifen wurde auch in der NZZ sowie im Tages-Anzeiger publiziert.

Die Velostreifen in der Stadt Zürich sind zurzeit mehrheitlich zwischen 1,0 und 1,35m breit. Die aktuelle schweizerische Norm beträgt 1,5m. Wo immer es bei Strassenbauprojekten möglich ist, werden deshalb die neuen Velostreifen mit 1,5m Breite aufgemalt; das ist auch gut so.

 

Diese Woche hat der Zürcher Gemeinderat den von den beiden grünen Gemeinderäten Markus Knauss und Res Marti eingereichten Vorstoss behandelt, welcher eine neue «Züri-Norm» von 1,8m Breite der Velostreifen fordert. Dabei reden wir aber nicht etwa von separaten Velostrassen, sondern von Velostreifen entlang von gewöhnlichen Strassen. Ein Meter und 80 Zentimeter - das ist so breit wie ein Auto, etwa dreimal so breit wie ein Velolenker, breiter als ein Velo lang ist, mehr als doppelt so breit wie ein Kinderanhänger oder breiter als viele Leute gross sind. Kurz gesagt: Viel breiter als man mit dem Velo Platz benötigt, auch beim Überholen.

 

Der Platz ist in unserer schönen Stadt leider sehr beschränkt. 1,8m breite Velostreifen zu fordern ist schon etwas egozentrisch und geht auf Kosten anderer Verkehrsteilnehmer, konkret auf Kosten von separates Tramtrasses, Busspuren, Parkplätzen und Trottoirbreiten. Die FDP ist für ein vernünftiges Nebeneinander auf der Strasse und insbesondere gegen eine Verlangsamung des ÖV’s. Und geht es ums Thema Sicherheit beim Velofahren, kann ich als Velopendlerin sagen: 1,5m Velostreifen genügt und an vielen Orten ist ein schmaler Velostreifen besser als gar keiner. Leider sah das die Mehrheit im Gemeinderat anders – SP, Grüne, AL und GLP unterstützten den Vorstoss. Hier können Sie das ganze Geschäft des Gemeinderats einsehen.

Kategorie Mobilität