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Budgetdebatte: Für die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt braucht es Mitarbeiter mit Arbeitserfahrung

Veröffentlicht am 13.12.2018 von Alexander Brunner, Gemeinderat 7 + 8 und Mitglied der Spezialkommission Sozialdepartement

Anstatt mehr Sozialarbeiter und Arbeitsagoginnen sollte das Sozialdepartment Mitarbeiter mit Arbeitserfahrung in der Stellenvermittlung einstellen

Paradigmenwechsel ohne Fakten, dafür ein Stellenausbau

Sozialvorsteher Raphael Golta hat dieses Jahr mit viel Tamtam eine neue Strategie für die berufliche und soziale Integration von Sozialhilfeempfängern lanciert. Er liess sich dazu hinreissen, von einem Paradigmenwechsel zu sprechen. Was darauf folgte, war vorerst: nichts. Die Fragen zu Details der Strategie warten noch immer auf die Beantwortung.

Im Budgetprozess hat Stadtrat Golta zumindest in einem Bereich für Klarheit gesorgt: Er will in einem ersten Schritt fünf weitere Stellen in der Stellenvermittlung schaffen. Auf Vorrat Stellen zu schaffen, ist kein unerwartetes Vorgehen für einen SP-Stadtrat.

Es braucht keine Therapie, sondern Arbeitsmarkterfahrung

Was uns jedoch überrascht, sind die dafür vorgesehenen Stellenprofile. Gesucht werden Sozialarbeiter und Arbeitsagoginnen. Diese sollen sich in der Stellenvermittlung betätigen. Wir sind der festen Überzeugung, dass nicht noch mehr Sozialarbeiter und Arbeitsagoginnen, sondern Berater mit Berufskenntnissen und Arbeitserfahrung benötigt werden. Es braucht keine Therapie, sondern die praktische Annäherung an den Arbeitsmarkt.

Streichung der fünf Stellen

Aus diesem Grund fordert die FDP die Kürzung der fünf geplanten Vollzeitstellen. Es werden andere Stellenprofile und vor allem Fakten zur neuen Strategie benötigt.

Kategorie Wirtschaft