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Budgetdebatte: FDP fordert vorausschauende Sanierung des Waidspitals

Veröffentlicht am 12.12.2018 von Elisabeth Schoch, Gemeinderätin FDP Kreise 4+5

Endlich ist die Bahn frei für die Sanierung des Waidspitals. So wird ab 1. Januar 2019 die neue Leitung etabliert, die sich bereits jetzt an die Harmonisierung der Angebote der Spitäler Triemli- und Waid gemacht hat und Kooperationspotenzial identifizierte. Während das Triemli-Spital die Zeichen der Zeit schon länger erkannt und auf ein ausgeglichenes, operatives Resultat hingearbeitet hat, konnten die Weichen im Waidspital erst dieses Jahr gestellt werden. Das Budget jedoch reflektiert nach wie vor die mut- und ideenlose Strategie der früheren Leitung unter der abgetretenen SP-Stadträtin und der damaligen Klinikleitung. Einmal mehr zeigt sich, wie richtig die FDP mit ihrer Kritik an der Führung der Stadtspitäler lag und wie unumgänglich eine Ausgliederung der Spitäler zugunsten einer professionellen Führung ist.

So sehen wir uns einmal mehr mit exorbitanten Personalkosten konfrontiert, welche weit über dem Branchenschnitt liegen. Nun kann man sich fragen, wo denn das Problem liegt. Die Stadt kann sich ja ein Defizit in der Höhe von 27 Mio. für die beiden Spitäler «problemlos» leisten und wenn’s dann besser kommt, ist es ja auch gut – so jedenfalls die Meinung der rot-grünen Mehrheit im Stadt- und Gemeinderat. Dagegen spricht jedoch, dass der Kanton die Spitalaufträge 2020 neu vergibt und dabei auch Wirtschaftlichkeitsfaktoren einbezieht. Das Resultat 2019 und das Budget 2020 werden also matchentscheidend sein. Weiter sieht auch das Gesetz vor, dass Quersubventionierungen nicht mehr statthaft sind. Daher ist es jetzt an der Zeit, dass auch das Waidspital seine Betriebsrechnung endlich in den Griff bekommt.

Wir von der FDP fordern daher eine Ergebnisverbesserung um 4.5 Mio. Diese 4.5 Mio. können entweder durch mehr Umsatz (z.B. Umsatzzuwachs dank einer klaren Marktpositionierung, Steigerung der Zuweisungen oder mittels zusätzlicher Angebote wie zum Beispiel das Dialysezentrum in Oerlikon) oder alternativ durch rigorose Effzienzsteigerung, z.B. durch verbesserte Prozesse, erreicht werden. Dies führt automatisch zu weniger Personalbedarf und kann im jetzigen Zeitpunkt wohl noch über die natürliche Fluktuation realisiert werden.

Die FDP fordert deshalb eine äusserst notwendige und realistische Effizienzsteigerung von moderaten drei Umsatzprozent gegenüber dem stadträtlichen Budget. Gleichzeitig bietet sie Hand zur Unterstützung der Angebotsanpassung, indem sie 500'000 Franken für Marketing sprechen will. Das Waidspital soll mittels geeigneter Massnahmen bei der Bevölkerung wieder positiv positioniert werden und die Zulieferer sollen wissen, wofür das Waid steht und in welchen Disziplinen es besonders kompetent ist. Dies ist unser Beitrag an ein zukunftsfähiges Spital Waid. Wir glauben an das Stadtspital Waid mit einer einzigartigen Positionierung.